SÜDTHÜRINGER BILDUNGSZENTRUM HOLZ e.V. Kloster Veßra                                                     Pressemitteilungen/ Veröffentlichungen 
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PRESSE
 

Besuch der Ministerpräsidentin 2010

Auszeichnung für unsere Tischler 2010

Auszeichnung für unsere Tischler 2009

Hilfsprojekt Kursk 2009

Bildungsfuchs 2008 für unseren Holzmechaniker

Hilfsprojekt Kursk 2009

FW :Regelschüler aus Crock machen sich ein Bild 2008

FW:Jugendaustausch mit Norwegen 2008

FW: Besuch aus Norwegen 2008

Tschechien 2008

FW:Jugendaustausch Norwegen 2007

FW:Jugendaustausch Norwegen 2007

FW:Norwegen 2007- Golfclubhaus

 

Ministerpräsidentin Lieberknecht beendet Sommertour im Landkreis Hildburghausen   

Um das Thema Ausbildung ging es im Südthüringer Bildungszentrum Holz e.V. Kloster Veßra. Hier werden seit Mai 1991 Tischler, Holzmechaniker, Holzfachwerker und Holzwerker ausgebildet. Das Besondere: Die derzeit knapp 80 Jugendlichen kommen zum großen Teil aus einem schwierigen sozialen Umfeld; es gibt erhebliche Defizite im sozialen wie im Lernbereich. Da sei jeder, der am Ende die Prüfung besteht, ein Erfolg für die Gesellschaft, so die Ausbilder. Und sie können mit Stolz auf ihre Arbeit blicken: Etwa 95 Prozent der Azubis bestehen ihre Prüfung; die Vermittlungsquote beträgt im Normalfall rund 80 Prozent.

O-Ton

So dankte die Ministerpräsidenten auch allen, die sich so sehr mit und für dieses jungen Menschen engagierten. "Die Einrichtung fängt etwas auf, was die Gesellschaft so nicht leisten kann. Jugendliche wollen Orientierung und soziale Bindung haben. Dies alles erhalten sie hier. Und noch mehr: Eine Chance für ihr Leben."

 

WIR GRATULIEREN:

Herzliche Glückwünsche gehen an alle Absolventen, welche mit Erfolg ihre Gesellenprüfung bzw. Absachlußprüfungen bestanden haben. Besonders stolz sind wir auf die  Auszeichnung der Gesellenstücke der HWK Südthüringen, denn hier errangen Christian Nebling 2010 , den 3. Platz, schon 2009 erreichten unsere Auszubildenden Steve Palm, den 2. und Christoph Fleischmann den 3. Platz in der Wertung der besten Gesellenstücke.

Freies Wort 02.08.2010 Bestes in Sachen Holz
 
Von Wolfgang Swietek
Junge Tischler der Region zeigen noch bis morgen im Landratsamt ihre Gesellenstücke.
 
kattischlerveilsdord_020810 Bild vergrößern Benjamin Weiß aus Veilsdorf (Ausbildungsbetrieb SBZ Holz e.V. Kloster Veßra).
Bild:  
 

Hildburghausen - Die Türen im Landratsamt standen am Samstagvormittag weit offen, und so wird das auch noch heute und morgen sein. Nicht allein die Türen zu den Büros der Angestellten, sondern auch die zusätzlichen, die in der Eingangshalle aufgestellt worden sind. Es sind dies - neben kunstvoll gefertigten Möbelstücken - die Gesellenstücke der angehenden Tischler aus der Region. Bereits zum dreizehnten Mal gibt es hier eine solche Ausstellung, bei der die jungen Facharbeiter auf ihre Leistungen und den Berufsstand insgesamt aufmerksam machen.

"Das Niveau wird immer besser", zieht Günther Wölfing ein erstes Fazit, wenn er die Gesellenstücke des diesjährigen Jahrgangs in der Tischlerausbildung betrachtet. Er kann es einschätzen wie kaum ein anderer, steht er doch seit vielen Jahren der Prüfungskommission vor. Er hat junge Männer zu Gesellen "geschlagen", die später bei ihm auch die Meisterprüfung abgelegt haben - und heute als Firmeninhaber ihre Lehrlinge in die Obhut von Günther Wölfing geben. Mehr Fertigkeiten, mehr Bewegung in der eigenen Kreativität und ein großes Engagement bescheinigt der Prüfer den 20 Bewerbern um den Gesellenbrief im Tischlerhandwerk. Die Lehrlinge kommen aus den Landkreisen Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen, die seit Jahren eine gemeinsame Tischlerinnung bilden, in die seit kurzem auch noch Suhl aufgenommen worden ist, weil die kreisfreie Stadt ihre Innung aufgelöst hat. "Wir können stolz sein auf die hochqualifizierte Ausbildung, die es so in kaum einem anderen europäischen Land gibt", sagt Günther Wölfing. Nur in zwei Ländern gebe es in diesem Berufsstand noch eine Meisterausbildung. Und wo keine gut ausgebildeten Meister sind, leide auch die Ausbildung der Gesellen in ihrer Qualität. Landrat Thomas Müller macht den jungen Leuten Mut. Selbst einmal als Berufsschullehrer für den Tischlernachwuchs verantwortlich, hat er noch heute eine enge Beziehung zum Werkstoff Holz. "Noch vor einigen Jahren haben wir die Meisterbetriebe gebeten, doch auszubilden. Und für junge Leute war es schwer, eine Lehrstelle zu finden. Doch das Blatt hat sich gewendet.", so der Landrat. Jetzt gebe es Betriebe, die händeringend nach guten Bewerbern suchen.

Dank an Lehrmeister

Die geburtenschwachen Jahrgänge seien dafür nicht der einzige Grund. Auch der Wunsch nach solider handwerklicher Leistung sei wieder größer geworden. Das bestätigt auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ralf Holland-Nell. Weit mehr Industriebetriebe hätten in den letzten Jahren Insolvenz angemeldet als Handwerksbetriebe aus der Region.

kattischlerlandrat_020810Landrat Thomas Müller gratuliert Philipp Neumann aus Rappelsdorf (Ausbildungsbetrieb Schreinerei Hartmut Geißenhöner in Waldau) zum zweitbesten Gesellenstück. Fotos: W. Swietek Bild:   Bild vergrößern
 

Ehe die Junggesellen dann ihre (vorläufigen) Zeugnisse erhielten

 Nur einer hat das "Klassenziel" nicht erreicht, muss sein Gesellenstück, das den letzten Teil der Prüfung darstellt, später noch einmal der Prüfungskommission vorstellen. Den Eltern gebühre der Dank, weil sie den Lehrlingen stets den Rücken frei gehalten haben, sie auf vielerlei Weise unterstützt haben. Aber auch den Lehrern in der Berufsschule sei zu danken und den Lehrmeistern in der praktischen Ausbildung, den Betrieben, die immer wieder Lehrstellen zur Verfügung gestellt haben. Eine besondere Auszeichnung gibt es dann für drei der Prüflinge, deren Gesellenstücke die beste Bewertung erhalten hatten. Das beste Stück hat René Maurer aus Sülzfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) hergestellt. Stolz darauf kann nicht nur er selbst sein, sondern auch sein Ausbildungsbetrieb, die Bau- und Möbeltischlerei Frank Döll in Meiningen. Kaum schlechter wurde die Arbeit von Philipp Neumann aus Rappelsdorf bewertet, der seine Lehre in der Schreinerei Hartmut Geißenhöner in Waldau absolviert hat. Auf einen achtbaren dritten Platz kam Christian Nebling aus Schleusingen. Seine Ausbildung erhielt er im Südthüringischen Bildungszentrum Holz e.V. Kloster Veßra (SBZ).

Fachkräfte wieder gefragt

Die meisten der 20 Junggesellen haben bereits eine Arbeitsstelle. Doch auch die, die noch keinen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, machen sich offenbar keine Sorgen um ihre Zukunft, sind doch gut ausgebildete Fachkräfte heute gefragter denn je. Viele Interessenten hatten bereits am ersten Tag die Schau besucht, mit den jungen Leuten und ihren Lehrmeistern manchen fachlichen Disput geführt. Unter ihnen auch eine Delegation aus Hildburghausens Partnerstadt Würselen unter Leitung von Altbürgermeister Werner Breuer. Auch heute und morgen kann die Ausstellung im Landratsamtes besichtigt werden

Pressemitteilung des Amtsblattes des Landkreises Hildburghausen

Wie man sich bettet, so liegt man…. 05.08.2009

sicher war Felix Reinfelder aus Goßmannsrod gut ausgeschlafen, als sein Gesellenstück – ein Bett aus amerikanischem Nussbaum – Gestalt annahm. 80 Stunden Arbeit stecken in „seinem Unikat“, mit dem er den Gesellenprüfungsausschuss überzeugte! Die handwerkliche Fertigkeit und Präzission der Ausführung hätten gar einer Meisterprüfung stand gehalten, so Günther Wölfing, der seit 20 Jahren dem Prüfungsausschuss vorsteht. Mit diesem Lob erhielt Felix Reinfelder, der in der Goßmannsroder Tischlerei Zang lernte, nicht nur seine Zeugnisse, sondern errang auch den 1. Platz unter seinen 16 Mitbewerbern. Am Samstag, dem 01. August, konnten sich Eltern, Lehrer und natürlich die angehenden Gesellen im Tischlerhandwerk einen Überblick über die gefertigten Stücke verschaffen. Neben Landrat Thomas Müller war auch der Präsident der Handwerkskammer Südthüringen Helmut Adamy und weitere Vertreter der Innungen und Krankenkassen, Versicherungen sowie Obermeister Erich Schneider anwesend, um die hölzernen Unikate zu bewundern und die jungen Leute zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu beglücGesellenstück Platz 2kwünschen.
Platz 3

 

 

 

 

 

Den 2. Platz errang Steve Palm, der im Südthüringer Bildungszentrum Holz e.V. Kloster Veßra eine fundierte Ausbildung genoss. Diese verhalf ihm schon nach der ersten Bewerbung zum Arbeitsplatz bei einer Tischlerfirma in Jena. Über den 3. Platz freute sich Christoph Fleischmann – denn die Jury hatte es nicht leicht mit den Bewertungen. Allein zehn Anwärter gab es für die Plätze 2 und 3. Auch er lernte sein Handwerk im Bildungszentrum Kloster Veßra. Wie man sich bettet, so liegt man….bringt auch Landrat Thomas Müller in seinen herzlichen Worten an die jungen Gesellen und Gesellinnen zum Ausdruck. Der Gesellenbrief in diesem „Königsberuf“ des Holzhandwerkes ist ein solides Fundament, um darauf aufbauen zu können. Über viele Jahre schon ist Thomas Müller den Tischlern eng verbunden, war er doch selbst einmal deren Lehrer. So kennt er inzwischen Einige, die diese Basis nutzten und nun als qualifizierte Meister das „goldene Handwerk“ weiterführen. (Si.)

FOTOS der Auszubildenden mit Gesellenstücken

  

 

 

 
   
 
 
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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